Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder und werden ihnen ein ehrendes Andenken erhalten.
„Das Schmiedehandwerk war ihr Leben — ihre Leidenschaft, ihr Einsatz und ihr Engagement haben die Dorfschmiede Nollingen zu dem gemacht, was sie heute ist.“
Berti war die Schlüsselfigur bei allen Überlegungen, diese Schmiede wieder auf zu bauen. Bei dem ersten Aktionsteam, beim Abriss bzw. dem Ausräumen der alten Schmiede im Oberdorf im Jahr 2003, war er als Baufachmann immer dabei — und es war allen bewusst, dass ein Aufbau eines derartigen Gebäudes auf ehrenamtlicher Basis nur mit unserem Berti zu schaffen war.
Während dieser ersten vier Jahre der Planung und Vereinsgründung stand Berti immer voll hinter dieser Idee. Trotz seines Alters von bereits 65 Jahren ließ er nie einen Zweifel daran, dass er dies mit durchziehen wird. Beim ersten Spatenstich am 20. Juli 2007 war er immerhin schon 68 Jahre alt — und keiner wusste besser als er, was wir damit angefangen hatten. Von diesem Tag an war er in Gedanken jeden Tag und jede Nacht irgendwann einmal auf unserer Baustelle.
Er hatte damals, aufgrund seines harten Berufes als Maurer, bereits einige Probleme mit seinen Gelenken und sonstige körperliche Verschleißerscheinungen — aber trotzdem war er immer mit vollem Körpereinsatz dabei. Albert Dreyer hat dies alles nicht nur gelegentlich gemacht, sondern über Jahre hinweg und meist hauptverantwortlich als Baufachmann, wobei er die volle Verantwortung für seine Arbeit trug und dabei ganz uneigennützig seine Gesundheit zu einem gewissen Teil opferte.
Die Vorstandschaft der Schmiedezunft hat Albert Dreyer viermal — von 2008 bis 2011 — für den Bürgerpreis vorgeschlagen. In unserer Schmiede werden wir unseren Berti so würdigen, wie er es verdient hat.




